Zwischen Madrid, Amsterdam und Liebensberg
Der Sommergrillanlass der SVP Bezirk Meilen war eigentlich ganz traditionell geplant. Wunderschöne Aussicht vom Herrliberger Schlattgut auf den Zürichsee, gepaart mit feinem Essen, spannenden Reden und guter Gesellschaft waren in den vergangenen Jahren Garanten für einen ausverkauften Festssaal.

Auch dieses Jahr durfte Bezirkspräsident Marc Wachter rund 80 Gäste hoch ob Herrliberg in Empfang nehmen. Unter Ihnen: Nationalrat und Vater der Nachhaltigkeitsinitiative Thomas Matter sowie Redner, Nationalrat und Regierungsratskandidat Martin Hübscher aus Liebensberg (Wiesendangen). Der Zeitpunkt (kurz vor dem Abstimmungssonntag) sowie die Grösse der Veranstaltung brachte weitere spannende Gäste mit sich. Sowohl eine Journalistin der madrilenischen Zeitung «el Paìs» sowie ein Fernsehteam des holländischen SRG-Pendants NOS wohnten dem Anlass bei.
Thematisch drehte sich dann auch vieles um die Volksititiative «Keine-10-Millionen-Schweiz»- aber nicht nur. Zunächst motivierte Martin Hübscher, frisch gebackener Regierungsratskandidat der SVP Kanton Zürich für die anstehenden Wahlen im 2027, allen Anwesenden ein entschiedenes Ja in die Urne zu werfen. Ohne den Druck eines Sieges oder dann einer knappen Niederlage, werde in Bern in Sachen masslose Zuwanderung gar nichts unternommen. Danach führte der Landwirt und Familienvater in Form einer kurzen Tour d’Horizon durch die aktuellen Themen in Bundesbern.
Zuerst erläuterte er die Schwierigkeit der Finanzierung der 13. AHV-Rente und die Notwendigkeit vom Bau neuer Kernkraftwerke, um dann im Schlusswort die EU-Unterwerfungsverträge zu thematisieren. Er erklärte, dass in Bundesbern alles versucht werde, die EU-Verträge nicht dem Ständemehr zu unterstellen. Das Hin und Her zwischen den unterschiedlichen Kommissionen sein dabei ein Teil. Eine weitere Bestrebung sei es, die Kompassinitiative, welche eine verbindliche Regelung bei Staatsverträgen möchte, erst nach der EU-Abstimmung zur Abstimmung zu bringen. Ein Schelm wer Böses dabei denkt. Basierend auf seinem Hintergrund als Landwirt ging er dann auch thematisch auf die Regulierungswut der EU-Behörden im Zusammenhang mit dem Lebensmittelverkauf und der Direktvermarktung von Hofprodukten ein. Einfache Hofläden mit selbergemachten Konfitüren, Gebäcken und tierische Produkte wie Eier, Milch oder Käse dürften bei einer Zustimmung zu den Unterwerfungsverträgen bald der Vergangenheit angehören.
Im Anschluss verdankte Marc Wachter den Regierungsratskandidaten mit den Worten: «Danke Martin, dass du deinen ersten Auftritt als Regierungsratskandidat bei der SVP Bezirk Meilen wahrgenommen hast. Sollte es im Frühling 2027 mit deiner Wahl klappen, werden wir immer behaupten, dass es an deinem ersten Auftritt bei uns gelegen hat.» Mit grossem Applaus sicherten die 80 Gäste dem Kandidaten ihre Unterstützung zu. Neben Martin Hübscher wurden auch Kantonalpräsident Domenik Ledergerber, Nationalrat Thomas Matter und Kantonsrätin Marion Matter für ihren grossartigen Einsatz im Zusammenhang mit der Nachhaltigkeitsinitiative verdankt.
SVP Bezirk Meilen