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Gleisanlage in Feldbach? Ein absurder Gedanke!

Beim Bahnhof Feldbach soll auf rund 25’000 m2 eine Abstellanlage für Personenzüge entstehen. Dass dies ausgerechnet aus der Küche des grünen Baudirektor Neukom kommt, verwundert. Für den öffentlichen Verkehr ist offenbar alles möglich. Hierfür soll einer der schönsten Grüngürtel am Zürichsee geopfert werden.

Von Küsnacht bis nach Stäfa – praktisch jede mögliche Fläche am rechten Zürichseeufer wurde in den vergangenen Jahrzehnten überbaut. In Hombrechtikon ist das Gebiet zwischen dem Ortsbild geschützen Weiler Schirmensee und dem herrschaftlichen Gutshof Rosenberg weitgehend naturbelassen. Dass überbaute Flächen mit Seeblick einen direkten Einfluss auf den Steuerfuss haben, ist hinlänglich bekannt. Hombrechtikon hat eine ganz andere Bevölkerungsdurchmischung und ist finanziell das Armenhaus im Bezirk Meilen. Trotz des hohen Steuerfusses wissen die Hombrechtiker aber zu schätzen, was sie haben. Das unverbaute Ufer und der Panoramaweg oberhalb des Zürichsees sind wie der Lützelsee im nördlichen Gemeindeteil als Naherholungsgebiet weitherum bekannt. Dass das Hombrechtiker Seeufer jemals überbaut wird, ist ein realitätsfremder Gedanke. Der Kanton sieht aber dennoch genau dieses Gebiet für eine Bahnanlage vor.

Dass der Bedarf an einem gut ausgebauten Öffentlichen Verkehr steigt, ist nicht von der Hand zu weisen. Dass die entsprechenden zusätzlichen Fahrzeuge gewartet werden müssen, ist ebenfalls klar.

Einige kritische Fragen zum Standort Feldbach müssen aber erlaubt sein:

  1. Weshalb soll die Gleisanlage in einem einzigartigen Landschaftschutzgebiet entstehen?
  2. Weshalb soll ein wichtiges Naherholungsgebiet für die Bevölkerung derart beeinträchtigt werden?
  3. Weshalb sollen Fruchtfolgeflächen aufgehoben und Landwirte in ihrer Existenz bedroht werden?
  4. Weshalb werden die Abstellgeleise nicht in Gemeinden gebaut, die vom ÖV-Angebot viel stärker profitieren können?
  5. Und weshalb verkauft die SBB seit Jahren Land ohne die künftigen Bedürfnisse zu berücksichtigen?

Die einzigartige kaum bebaute Landschaft mit abgestellten Zügen zuzustellen, ist ein absurdes Vorhaben. Die SVP Bezirk Meilen hat sich hierzu im Vernehmlassungsverfahren eingebracht.

Tumasch Mischol, Präsident SVP Bezirk Meilen

Finden Sie HIER die Stellungnahme der SVP Bezirk Meilen

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